Innovationen und Projekte
Innovation kennt keine Grenzen.
Sie muss aber auf allen Ebenen und in alle Richtungen stattfinden.
Innovativ sein heißt nicht, Bewährtes zwangsweise durch Neues zu ersetzen.
Es sind schließlich unsere Erfahrungen, die den Blick auf neue Aussichten und den Weg für neue Ziele frei machen.
Innovativ denken lässt Prozesse entstehen. Erst im Kopf, dann – im Idealfall – auf dem Zeichenbrett, in der Werkstatt und schließlich im Vertrieb. So entstehen neue Produkte, die unsere Wärme- und Kältetechnik noch wirtschaftlicher, noch zuverlässiger machen.
Innovativ denken hat aber auch mit den Menschen und der Dynamik eines Unternehmens zu tun. Immer einen Schritt weiter sein, besser sein. Erfolgreicher sein. Und immer ganz nah am Kunden. Auch das kann man in unserer Zeit als Zeichen der Innovation sehen. Oder als Rückbesinnung auch die wahren Werte des Lebens.
Wo höchste Ansprüche an Mensch und Material gefordert sind, haben wir gute Karten. Diese legen wir gerne auf den Tisch, denn sie garantieren unseren Kunden Zuverlässigkeit und Qualität und sichern letztendlich auch die Zukunft unseres Unternehmens.
Einige Projekte möchten wir hier aufzählen:
- Beheizung des Gemeindezentrums mit Kirche in Neulussheim nur mit Wärmepumpen
- Beheizung, Kühlung mit Be- und Entlüftung der Tierarzt Praxis Moch in Kirrlach mit einer Wärmepumpe und Erdreichwärmetauscher von 350 m Länge
- Beheizung des Wallfahrtsklosters mit Kirche in Waghäusel mit Wärmepumpe und Spitzenlastkessel
- Das GeoNetz Kronau
Das Geonetz Kronau möchten wir Ihnen gerne ausführlich vorstellen:
Das GeoNetz in Kronau ist ein innovatives Nahwärme- und Nahkältenetzprojekt zur nachhaltigen Energieversorgung der Gemeinde Kronau im Landkreis Karlsruhe.
Es ist Teil der lokalen Klimaschutzstrategie und wurde als Kommunales Klimaschutz-Modellprojekt im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundes gefördert und gebaut. Es wurde schon im Jahr 2017 von Michael Heiler konzipiert. Hierfür erhilet Kronau einen Zuschuss von 80% aus besagtem Klimaschutzprogramm.
Was ist das GeoNetz?
- Ein Nahwärme- und Kältenetz:
Es verbindet mehrere kommunale Gebäude (z. B. Mehrzweckhalle, Schule, Rathaus, Feuerwehr, DRK) und auch private Wohnhäuser über ein Leitungsnetz. - Versorgung mit Wärme und Kühlung:
Das Netz liefert nicht nur Heizwärme im Winter, sondern auch Kühlung im Sommer. - Niedrige Temperaturen für Effizienz:
Das Netz arbeitet mit niedrigen Vorlauf- und Rücklauftemperaturen (ca. 40/5 °C), was die Verluste gering hält und eine effiziente Nutzung von Energie ermöglicht – daher der Name „GeoNetz“.
Quelle: (kronau.de)
Wie wird die Energie erzeugt?
Das GeoNetz nutzt verschiedene erneuerbare und energieeffiziente Quellen:
- Holzhackschnitzel-Heizung als Hauptwärmeerzeuger.
- Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Biogas für Grundlast.
- Wärmepumpen und Solarabsorber je nach Jahreszeit zur Temperaturanpassung.
- Das System kann Energie sogar aus dem Erdreich bzw. Umgebungstemperatur zurückgewinnen.
Quelle: (kronau.de)
Warum ist das GeoNetz wichtig?
- ✔ Klimaschutz: Es spart etwa 639 Tonnen CO₂ pro Jahr ein – gegenüber einer konventionellen fossilen Versorgung sind das rund 89 % weniger Emissionen.
- ✔ Erneuerbare Energie: Die Wärmeversorgung basiert im Projektgebiet größtenteils auf nachhaltigen Energiequellen, wie regionalem Holz und Biogas.
- ✔ Modellcharakter: Kronau zählt zu den ersten Kommunen in Deutschland, die ein solches Niedertemperatur-Nahwärmenetz mit Geothermie-Elementen umsetzen. (zeozweifrei)
- ✔ Förderung und Vorbild: Das Projekt wurde zu etwa 80 % durch Bundesförderung unterstützt und gilt als Beispielprojekt für andere Gemeinden.
Quelle: (kronau.de und zeozweifrei.de)
Kurz gesagt:
Das GeoNetz ist ein modernes Nahwärme- und Kältenetz, das Gebäude in Kronau mit nachhaltiger Wärme und Kühlung versorgt. Es kombiniert erneuerbare Energiequellen und energieeffiziente Technik, hilft CO₂ einzusparen und ist Teil der örtlichen Energiewende- und Klimaschutzstrategie. (kronau.de)
